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Willy Brandt, Ex-Bundeskanzler, Tierkreispsychogramm geb. 18.12.1913 in Lübeck um 12:45

Die Astrologie präsentiert das Horoskop als Urbild der Seele, das sich entfaltet zwischen Sternzeichen und Planeten.  Die Tierkreispychologie hat einen Psychotest für die Seele entwickelt, der zwischen Persönlichkeitstest, Charaktertest und Psychogramm angesiedelt ist, indem sie die Weisheit der Astrologie mit der Intelligenz der Psychologie vereint zu einer astrologischen Psychoanalyse.  Die folgenden Kernsätze ergeben sich aus dem Geburtsminutenhoroskop, interpretiert nach der Tierkreismethode von

 

Willy Brandt, Ex-Bundeskanzler der BRD

  • Klarheit besiegt Verwirrung – menschliches Denken erhebt sich über die Instinktebene
  • Der Mensch erfährt Liebe als Harmonie
  • Eine Seele erprobt ihren Bewegungsspielraum
  • Der Mensch macht interessante Entdeckungen
  • Der Mensch versinkt in der Verzweiflung
  • Der Verstand wird zum Lehrer der Menschlichkeit auf Grund eigener untadlig demütiger Haltung
  • Der Mensch erfährt Sinngebung durch seine Arbeit als Dienst
  • Der Mensch wird demütig
  • Eine Seele verpflichtet sich zur Übernahme karitativer Aufgaben
  • Der Mensch sucht Raum in der Wärme und freundet sich an mit neuem Denken
  • Der Mensch verwaltet die Wahrheit
  • Der Mensch verzichtet auf Zuwachs an Prestige bei seinen Tätigkeiten
  • Der Mensch identifiziert menschliche Wärme mit neuem Denken
  • Eine Seele tröstet die Traurigen
  • Der Verstand erkennt die Diskrepanz seiner vorgegebenen und seiner wahren Motive
  • Der Mensch glaubt, die Wahrheit zu besitzen
  • Wahrheit ist Ergriffenheit
  • Der Mensch findet Halt in der Wärme und Sicherheit im neuen Denken
  • Der Verstand wächst an seinen Lernaufgaben
  • Eine Seele füttert die Hungrigen
  • Der Mensch erfährt geistigen Fortschritt
  • Eine Seele gibt emotionale Geborgenheit
  • Der Mensch zieht Gewinn aus sozialem Verhalten
  • Der Mensch findet seinen Platz durch Tätigkeit
  • Der Verstand begegnet Gott als Krönung seiner Dienste am Menschen
  • Der Mensch liebt die Wahrheit und versinkt in Gott – will heißen der Mensch erkennt den Wert von tiefer Aufrichtigkeit und begegnet dabei der Transzendenz

Abschließender Kommentar

Dieses Tierkreispsychogramm ist ein ergreifendes Dokument eines engagierten Lebens für die Sache, die das Lebens bestimmt.  Der Datengeber  opfert sich auf und gibt alles, was er hat für seine Überzeugungen.  Wie alle Menschen ist auch er nicht frei von Irrtümern und der Neigung, seinen Überzeugungen mehr Bedeutung beizumessen als denen der Anderen.  Ohne diese innere Stärke jedoch kann der Mensch nicht die Position ausfüllen, der er bekleiden sollte, das höchste Amt der Bundesrepublik innezuhaben in Zeiten des noch nicht beendeten kalten Krieges.

Die anfänglichen Statements zeigen einen aufrechten, unbeugsamen und doch vom Schmerz gebeugten Menschen, dem Engagement für seine Sache über alles ging.  Er ließ sich nicht beirren in seinen Überzeugungen, auch um den Preis, allzu starr an der Verteidigung seiner Wahrheit zu hängen.  Er hat sein Prestige nicht missbraucht, sondern sich bescheiden hinter die Sache gestellt, ohne Applaus für sich zu fordern.  Er hat zum Schluss seiner Kanzlerschaft die schmerzhafte Erfahrung machen müssen, einem intriganten Spiel mit dem Spion Guillaume im eigenen Kanzleramt erlegen zu sein, was ihn zum konsequenten Rücktritt animiert hat. Er verzichtete auf sein Amt, ohne an der Macht zu hängen.

Brandt hat nicht zu allen Zeiten den klaren Überblick behalten und tat sich schwer, seine eigenen Motive Handlungsmotive immer zu durchschauen.  Er war eher ein emotionaler Mensch, der aus der Spontaneität stark war und nicht aus der abgehobenen Philosophie.

Es werden die  die Stärken und die Schwächen des Psychogrammeigners wiederholt, seine menschliche Wärme, Emotionalität und Liebesfähigkeit, die aber immer realitätsgerecht zu handhaben nicht leicht ist.  Brandt handelte aus Überzeugung und Emotion, weniger aus lang angelegter kühler Reflexion.

Zum Schluss werden auch die Schmerzen und die Konflikte des Psychogrammeigners gezeigt, die sich aus seiner Position als Kanzler verdeutlichen.  Er hat seinen eigenen Anspruch gemeistert und sich im Falle Guillaumes nicht angepasst, sondern hat den Hut genommen, was ihm viel Achtung eingebracht hat, den Konflikt nicht auszusitzen, wie Andere es vielleicht gemacht hätten.   Trotz seiner Bemühungen um Aufrichtigkeit war das Maß der Schmerzen übervoll, was bei ihm zur Erkenntnis führte, sich zurückziehen zu wollen.  Seine Spiritualität war spürbar und hat viele Menschen angerührt.