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Qualitative Tierkreisgrad-Benennnungen als Novum in der Horoskopdeutung

Zuerst begegnete ich der klassischen Astrologie im westeuropäischen Verständnis – dann aber brach ich zu neuen Ufern auf, wobei ich eine ganz erstaunliche Entdeckung gemacht habe.  Meine Arbeit besteht im Zentrum darin, dass ich die 360 Grade des Tierkreises etikettiert und instrumentalisiert habe, zunächst gedacht als zusätzliche Interpretationsergänzung der gängigen Deutungspraxis der traditionellen Struktureinheiten wie Planeten in Zeichen und  Häusern.  Allerdings habe ich schon frühzeitig erkannt, dass meine vermeintliche Ergänzung schnell das zentrale Filetstück meines Deutungssystems geworden ist, weil es für die Charakterologie viel aussagekräftiger ist als die alleinige –  klassische – Deutung  der Planetenstände in Zeichen und Häusern.

Zu meinem Vorgehen:  Ich habe die 360 Grade des Tierkreises mit psychologisch-sozialen Inhalten versehen, reduziert auf knappe Statements, keins länger als zwei Zeilen.  Die Aussagen bauen chronologisch aufeinander auf und sind innerhalb von  zwölf Gruppen voneinander abgegrenzt als zwölf unterschiedlich thematische, archaische Tätigkeitsfelder des Menschseins auf Erden mit jeweils dreißig Entwicklungsschritten,  entsprechend den zwölf bekannten Sternzeichen im Tierkreis.  In der Zusammenschau ergeben diese zwölf Tätigkeitsfelder mit jeweils dreißig Einzelthematiken eine archaische Philosophie des Menschseins auf Erden.

Dieser inhaltlich so aufgerüstete Tierkreis mit seinen 360 poetisch formulierten Seinszuständen menschlichen Erlebens lässt sich nun in vortrefflicher Weise instrumentalisieren in der Horoskopdeutung, mit verblüffendem Resultat, nämlich einer hohen Treffsicherheit in der psychologischen Spiegelung des Datengebers eines jeden Horoskopdatensatzes, was so manches klassisch gedeutete Horoskop in den Schatten stellt.

Ich bin mir ganz sicher, einen neuen Meilenstein im Astrologieverständnis unseres Kulturkreises gefunden zu haben, den es bislang nicht gab und der sich früher oder später seinen Weg bahnen wird.   Ich habe so etwas wie den seelischen Code des Menschen entdeckt, einen intimen Seelenspiegel, in dem sich jeder erkennen kann, der ehrlich genug gegenüber sich selbst ist.  Dabei geht es in meinem System ausschließlich um Charakterologie, nicht aber um Zukunftsdeutung, weshalb ich die astrologisch üblichen Aspekte der Planeten zueinander nicht verwende.