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Osho (Bhagwan Shri Raineesh), erleuchteter Guru und philosophischer Lehrer, Psychogramm nach Tierkreis Methode

 

Vom Geburtshoroskop bis zum Psychogramm

Die Astrologie präsentiert das Horoskop als Urbild der Seele, das sich entfaltet zwischen Sternzeichen und Planeten.  Die Tierkreispsychologie hat einen Psychotest für die Seele  entwickelt,  der zwischen Persönlichkeitstest, Charaktertest und  Psychogramm angesiedelt ist, indem sie die Weisheit der Astrologie mit der Intelligenz der Psychologie vereint zu einer astrologischen  Psychoanalyse.

Die folgenden Orakel ergeben sich aus den Planeten in den Sternzeichen, entnommen aus dem Geburtshoroskop von Osho (Bhagwan), geb. am 11.12.1931 in Gadarwara/Indien um 17:30

  • Der Verstand erwartet keinen Lohn mehr für seine Taten –So sah Bhagwan sich selber – Andere hatten eine ganz andere Wahrnehmung, hier springt unerfüllte Lernerfordernis ins Auge
  • Der Mensch vergisst die Wahrheit – so sah er sich selber nicht – Andere hingegen schon
  • Der Mensch anerkennt die Pflicht als höhere Bestimmung – eher stand er mit der Pflicht auf Kriegsfuß- jedenfalls für sich selber
  • Der Mensch stellt seine Fähigkeiten in den Dienst – das war zu lernen in dieser Inkarnation
  • Der Mensch verwaltet die Wahrheit – Bhagwan war Philosophielehrer und sehr überzeugt von seinen Thesen.  Er  lehrte  nur in Vorträgen,  ein eigenes philosophisches Werk hat er nicht hinterlassen.
  • Der Verstand verzichtet auf Zuwachs von Prestige bei seinen Tätigkeiten – Bescheidenheit sollte gelernt werden, tatsächlich aber war ihm Prestige außerordentlich wichtig, auch wenn er das abstritt. Der Wunsch nach  und der teilweise Erwerb von 365 Luxuskarossen spricht Bände!
  • Der Mensch geht erneut auf die Suche – jeder Neuanfang überwindet vorangegangene Irrtümer, Erkenntnis kann nie schaden, Inspiration ist wünschenswert und spätere Erleuchtung ggf. inbegriffen
  • Eine Seele verlässt gewohnte Bahnen, um das Glück zu suchen – Bhagwan verlies das bürgerliche Leben, wurde Lehrer und Guru, wobei er sich legitimierte durch seine Erleuchtung am Anfang seiner Lehrtätigkeit
  • Der Mensch geht auf die Suche nach dem Sinn des Lebens –weshalb er Philosophie studierte, bevor er Lehrer wurde und die Spiritualität einzufangen versuchte
  • Eine Seele beginnt ihren ersten Erdenzyklus – wird sich ihrer Emotionalität bewusst und macht Bestandsaufnahme
  • Der Mensch findet keinen Trost in seinem Denken – Bhagwan hatte diverse Leiden wie z B Asthma und jede Menge Schwierigkeiten bei den Behörden in Indien und USA
  • Eine Seele sammelt Gleichgesinnte um sich – Bhagwan gründete einen Ashram und scharte zahlreiche  Anhänger um sich, in Poona und in Oregon
  • Der Mensch verbirgt sich hinter seiner Tätigkeit – Bhagwan liebte eher den Applaus und die Lacher auf seiner Seite
  • Der Mensch erkennt erneut die Regeln des sozialen Zusammenseins – jedes Scheitern zieht im besten Fall einen Neuanfang nach sich.  Bhagwan scheiterte in Indien an der Steuerfahndung und in den USA am behördlichen Vorwurf der Sektengründung
  • Der Mensch sucht Raum in der Wärme und freundet sich an mit neuem Denken – Kommentar überflüssig
  • Eine Seele verpflichtet sich zur Übernahme karitativer Aufgaben – das war seine spirituelle Aufgabe, ob er sehr karitativ war, steht zu bezweifeln
  • Der Mensch baut sich eine Festung – Poona und das Camp in Oregon waren richtige Festungen, es soll sogar bewaffnete Leibwächter gegeben haben, was die USA nicht dulden wollten, weshalb sie Bhagwan inhaftierten
  • Eine Seele orientiert sich gemäß ihren positiven Gefühlen – Es hieß, das Bhagwan ein Rolls Royce-Liebhaber war und versuchte, 365 Karossen zu sammeln, für jeden Tag eine…..
  • Der Mensch verinnerlicht die Pflicht als Teil seines Lebens – das wurde zumindest aus spiritueller Beauftragung von ihm erwartet, sein Verhältnis zur Pflicht ist eher ungeklärt
  • Der Mensch freut sich an seiner neuen Tätigkeit – das sei ihm gegönnt gewesen
  • Der Mensch versinkt in Hoffnungslosigkeit – trotz Erleuchtung war ihm das Glück keineswegs immer hold
  • Eine Seele übernimmt Verantwortung für das Wohlergehen anderer Seelen –ob hier Theorie und Praxis nicht ein bisschen klaffen?
  • Der Mensch orientiert sich zur karitativen Tätigkeit –na ja, er liebte es vielmehr, sich beschenken zu lassen von seinen ergebenen Jüngern, Geld und Erbschaften waren besonders willkommen
  • Der Mensch erkennt die Liebe als Grundlage aller sozialen Regeln –so sollte es auch sein
  • Eigene Erkenntnis fordert Dienst am Nächsten – Zuwendung ersetzt Narzissmus – Narzissmus war sicher ein starker Antrieb bei Bhagwan, ob er freiwillig auf den verzichtet hätte, ist eher zweifelhaft
  • Der Mensch ersetzt Harmonie durch Lust – das passt schon eher auf den sexfreudigen Guru
  • Eine Seele tröstet die Traurigen – das ging ihm wohl nicht immer leicht von der Hand, wie viele seiner ironischen Antworten bezeugen, wenn er Fragen seiner Jünger coram Publikum beantwortete
  • Der Mensch identifiziert menschliche Wärme mit neuem Denken – das sollte er zumindest lernen in diesem Leben.

Hier wird plastisch demonstriert, wie aus dem ursprünglichen Datensatz eines Horoskops ein verblüffendes Kaleidoskop von 28 treffsicheren Orakeln zu haben ist, wenn man die Deutungsmethode wechselt und auf die  Struktureinheiten der Astrologie verzichtet.  Der Datensatz des Horoskops bleibt trotzdem unverzichtbare Grundlage dieses Psychotests, der sich aus Sternzeichen und Planetenständen im Horoskop entwickelt zum Tierkreispsychogramm.

 

Zusammenfassender Kommentar

 

 

Ein lustbetonter Heiliger hat viele seiner Anhänger verführt zu Dingen, die sie hinterher bereuten, z. B. ihr Geld wegzuschenken, um sich Vorteile zu verschaffen beim Meister.  Eine schillernde, etwas zweifelhafte Gestalt, der es gelang, tausende, insbesondere auch  intellektuelle  und wohlhabende Anhänger um sich zu scharen.  Keine Unterschicht und keine Armut.  Nicht jeder ist dabei glücklich geworden.