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Ist Gott beweisbar?

Die Existenz Gottes zu beweisen ist der Mensch schon unzählige Male vergebens ausgezogen, es ist ihm bis heute nicht gelungen.  Gott entzieht sich, macht sich rar.  Jedenfalls für die Statistik und für die Wissenschaft, die gerne wissenschaftlich messbare Kriterien auffinden würden, wenn sie denn welche fänden.  Dass Gott immer zahllosen Individuen subjektive Beweise geschenkt hat in Form von Gotteserfahrungen, die leider nicht an Andere vermittelbar sind, steht auf einem anderen Blatt.  Der Traum vom objektiven Gottesbeweis hingegen hat sich bis heute nicht erfüllt.

Angenommen, Gott würde ein Abbildungssystem schaffen, das alle Menschen in sich erfasst und widerspiegelt in ihren zentralen charakterlichen und verhaltenstypischen  Merkmalen, dann wäre dieses System wie ein Gottesbeweis, denn niemand anderer als Gott könnte alle Menschen gleichermaßen kennen in ihrer charakteristischen seelischen Veranlagung.  Allein das wäre schon ein Gottesbeweis, der sich nicht verstecken müsste vor dem nüchternen Kalkül wissenschaftlicher Denkungsart.  Ganz schwierig allerdings wäre der Transport dieser universalen Kenntnis auf einem leicht zu handhabenden System, das in der Lage sein muss, jeden einzelnen Menschen zu orten  auf dieser intimen Ebene.  Hier müsste schon ein gewaltiger mathematischer Kopf  seinen Geist spielen lassen, um so ein Transportmedium zu ersinnen.

Es gibt tatsächlich so ein geniales Transportmedium, das mit wenigen mathematisch berechenbaren Tricks  wiederum ein universales Abbildungssystem eröffnet, das diesen Anforderungen entspricht.  Es handelt sich um die uralte Zeitqualitätsbestimmungsmethode aus der Astrologie, mit der die Menschheit in allen Kulturen gearbeitet haben, um Zeit zu qualifizieren und zu analogisieren gemäß den jeweiligen kulturspezifischen Hintergrundsräumen.  Während die Zeitqualitätsbestimmung universeller Gesetzmäßigkeit unterliegt und bei richtiger Berechnung überall identisch sein muss, weichen die interpretatorischen Analogisierungen weit voneinander ab, je nach kulturspezifischer Zugehörigkeit. Viele Kulturen haben im Laufe der Jahrtausende eigenständige astrologische Deutungssysteme ersonnen und verwendet, wie man heute weiß.

Gott müsste also bloß diesen lange schon existenten Zeitqualitätsschlüssel analogisieren nach seinem  Verständnis und nach seiner intimen Kenntnis jedes einzelnen Menschen.  Dazu müsste er jede Zeiteinheit – Minute – dieses Zeitqualitätsschlüssels thematisch festschreiben mit menschlichen Seelenqualitäten.  Dann fehlt noch die winzige Kleinigkeit schöpferischer Abstimmung auf dieses System, dass nämlich nur Menschen mit passenden thematischen Ausrichtungen ihres Charakters und ihres Verhaltens zur jeweilig passenden  Zeitqualität geboren werden dürfen, damit das System auch stimmt und inhaltlicher Überprüfung und Erkenntnis  standhält.

Die gewaltige Dimension schöpferischer Allmacht, die sich hinter dieser so lapidar klingenden Forderung verbirgt, ist schlicht eine Überforderung für das menschliche Vorstellungsvermögen.  Ein allwissender Geist, der jede einzelne Menschenseele aufs Genaueste kennt, muss die zeitliche Platzierung des Menschen auf Erden bezüglich der Geburten so minutiös überschauen und steuern, dass zu jeder Minute nur die zur Zeitqualität passenden Menschen geboren werden.

Tatsächlich erfüllt ein bereits existierendes psychologisches Abbildungssystem dieser Art alle Kriterien, die ein auf Psycho – Logik basierender Gottesbeweis beinhalten muss, um Anerkennung zu finden.  Wenn man mit einem einfachen Personenschlüssel – Horoskop-Datensatz – einen Personenspiegel öffnen kann, der nachvollziehbar, weil authentisch und treffsicher,  das typische Verhalten und die typischen Lebensthematiken der gespiegelten Person wiedergeben, dann muss man einem solchen Deutungssystem die Qualität eines Gottesbeweises zugestehen.  Niemand anderer außer Gott kann die Zeitqualität und die Personenqualität deckungsgleich machen.  Dazu muss nämlich der passende Charakter zum passenden Zeitpunkt geboren werden, andernfalls gibt es keine Deckungsgleichheit, die auch für den Normalbürger nachvollziehbar ist.  Das Tierkreispsychogramm, erstellt nach der Tierkreismethode, erfüllt diese Kriterien.