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Erfahrungswerte mit dem neuartigen Horoskop = Psychogramm nach Tierkreis Methode

Zu der Zeit begann ich erstmalig, Horoskope bzw. Psychogramme, wie ich meine nach dem neuen System gedeuteten Bilder mittlerweile nannte, mit den Datengebern zu besprechen, wobei ich schnell merkte, dass nicht alle Menschen gleich offen waren für diese Art Deutungen.  Es gab Leute, die sofort verstanden und richtig auf sich beziehen konnten, was da formuliert stand, während andere eher distanziert blieben und vorgaben, nichts zu verstehen.  Ich musste respektieren, dass nicht jeder gleichermaßen begeistert war von so viel unerwarteter Intimität, und dass tatsächlich auch nicht jeder gleichermaßen verstand, was ihm da angeboten wurde.  Offenbar braucht der Mensch schon eine gewisse Fähigkeit zur Selbstbeobachtung, um hier profitieren zu können.  Wer sich selbst gar nicht erkennt, erkennt naturgemäß auch nicht sein Psychogramm.

So erarbeitete ich mir allmählich eine gewisse Fertigkeit, mit meinem eigenen System umzugehen.  Ich erkannte zum Beispiel, dass die kritischen Formulierungen sehr viel mehr Wiedererkennungswert für den neutralen Betrachter in sich tragen als die rein positiven Formulierungen.  Umgekehrt mag der Klient die rein positiven Etikettierungen viel lieber als die kritischen Anmerkungen, was natürlich nachvollziehbar ist.  So ist die Deutung eines Psychogramms zusammen mit dem Klienten immer auch ein bisschen Ringkampf um die kritischen Formulierungen, was dann die Nachhaltigkeit eines Gesprächs vertieft.

Noch etwas fiel mir auf.  Manche Psychogramme schienen überhaupt nicht zum Datengeber zu passen.  Sie waren voll von positiven Formulierungen, die bei Abgleichung mit der Person absolut keinen Sinn machten.  Ich begriff allmählich, dass bei sichtbar hoher Lernerfordernis – also ein seelisch noch ganz jugendlicher Mensch – die Aussagen im Psychogramm oft völlig überhöhend formuliert waren, keinen Sinn machen.  Wer noch sehr viel zu lernen hat, weil jugendliches Seelenalter, darf offenbar noch kein treffsicheres Psychogramm erwarten, sondern eins mit irreal überhöhten Etikettierungen, die alle samt und sonders Ausdruck der hier noch besonders hohen Lernerfordernis zu sein scheinen, diese Fähigkeiten müssen alle  noch erworben werden.  Treffsichere Psychogramme sind offenbar erst ab einer mittleren seelischen Entwicklungshöhe zu erwarten, das wurde mir klar.  Also eine Methode, die noch nicht für jeden geeignet ist.

Ein gutes Beispiel für diesen Sachverhalt ist das Psychogramm von Onassis.  Hier hat der Datengeber offensichtlich noch erheblichen Reifungsbedarf, weil jugendlich im Seelenalter, weshalb das Psychogramm auf den ersten Blick sehr geschönt wirkt.  Erst unter Berücksichtigung dieser Tatsache, dass hier noch viel Lernerfordernis gespiegelt wird, erkennt man den seelisch noch jugendlichen Datengeber, nämlich Aristoteles Onassis.