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Ein Abbildungssystem der menschlichen Seele eröffnet den Blick auf den Urheber des Intimspiegels

Die menschliche Seele besteht aus unterschiedlichen Aspekten ihrer Beschaffenheit, als da sind energetischer Antrieb, der sich aus der genetisch angelegten Triebnatur rekrutiert, und thematische Ausrichtungen, welche den Intellekt des Menschen anziehen und zur  Leistungsbereitschaft motivieren.  Der energetische Antrieb, also die Triebnatur, ist unbeeinflussbarer Bestandteil der menschlichen Seele, was gleichbedeutend damit ist, dass der Mensch schon geboren wird mit der Qualität, hoch-, mittel- oder niedrig energetisch angelegt zu sein, ohne dass sozialisierende Faktoren das beeinflussen könnten.

Der thematische Antrieb hingegen ist nicht genetisch veranlagt, sondern eine künstlich angelegte Interessenausrichtung, die dem Menschen von irgendwoher zufällt, ohne dass er selbst orten könnte, woher.  Tatsache ist jedenfalls, dass man Interessen nicht steuern kann, entweder hat ein Mensch innere Resonanz  und Erkenntnis zu einem Angebot aus dem Außen, oder er bleibt unberührt davon und wendet sich gleichgültig dem nächsten Angebot zu.  Auf der praktischen Alltagsebene ist jedem klar, dass die thematische Orientierung und Auswahl genauso läuft und nicht anders, nur in der Pädagogik sind die idealisierenden Ansätze der frühkindlichen Beeinflussbarkeit im Erziehungswesen nicht auszurotten, obwohl jede Mutter sie in der Beobachtung ihrer Kinder widerlegen könnte.

Kinder werden also geboren mit bestimmten thematischen Ausrichtungen, und Mütter sind die Detektive,  welche diese Ausrichtungen erspüren und fördern sollen.  Es gibt zahllose Beispiele, wo mütterliches Wunschdenken und kindliche Anlage nicht übereinstimmen und die Kinder später rigorose Richtungswechsel vollzogen haben, um der eigenen Veranlagung den Weg zu ebnen.  Die eigene Veranlagung, die vom Phänomen der Inspiration nicht zu trennen ist,  setzt sich grundsätzlich durch gegenüber fremd bestimmenden Einflüssen, sofern diese nicht mit brachialer Gewalt erzwungen werden und den so Behandelten nachhaltig schädigen.

Was aber verbirgt sich hinter diesem starken inneren Programm, das so siegreich seine Realisierung verfolgt gegen alle zuwider laufenden Einflüsse im biografischen Erleben?  Hier müssen die Pädagogen und Psychologen passen, und auch die Mediziner haben noch kein Äquivalent im genetischen Code entdecken können für thematische Ausrichtungen des Menschen, obwohl man gerne geneigt ist zu glauben, dass große Begabungen sich vererben, wenn in einer Familie immer wieder Musiker geboren werden.  Leider gibt es genau so viele Gegenbeispiele, so dass eine deduktive Beweisführung auf diesem Wege nicht möglich ist.

Es scheint also einen starken prägenden Einfluss auf das menschliche Leben zu geben, dem die Wissenschaft bis heute überhaupt noch nicht auf die Spur gekommen ist.  Der Ursprung dieses Einflusses liegt bis heute im Dunkeln, obwohl er so bestimmend für die Ausrichtung des menschlichen Lebens ist.  Eine wissenschaftliche Erforschung dieses Zusammenhanges ist nicht in Aussicht.  Bislang eerfährt der Mensch Zusammenhänge dieser Art nur über eine Begegnung mit der Spiritualität.

Die menschliche Seele ist ein großes Rätsel, das zu entschlüsseln die Psychologie noch weit entfernt ist.  Die Psychologie ist eine junge Wissenschaft, kaum über einhundert Jahre alt,  aber sie hat wesentlich ältere Vorläufer, deren sie sich allerdings schämt, weshalb sie jeden Zusammenhang damit leugnet.   Die Astrologie ist der große Vorläufer der Psychologie, der sich durch alle Zeiten und alle Kulturen hat halten können bis zum heutigen Tag.  Es ist auffallend, dass die moderne Astrologie sich heutzutage sehr stark an die Psychologie anzupassen versucht, was dazu geführt hat, dass die seriösesten Astrologen diejenigen sind, welche sich der Psychologie am weitesten angenähert haben, weil sie nur über diese Schiene die begehrte Anerkennung auch von „vernünftigen“ Leuten erringen können.

Die Astrologie zerfällt traditionell in zwei Anteile, nämlich den magischen, der sich der Wahrsagerei verschrieben hat, und den psychologischen, der sich versteht als Vermittler von Selbst-Erkenntnis.  Während ersterer wirklich nicht ernst genommen werden darf, wird letzterer von der Psychologie unterschätzt als ernstzunehmender Faktor, der die psychologische Arbeit sehr wirkungsvoll unterstützen könnte, würde die Psychologie es nur zulassen.

Tatsächlich ist die Astrologie der Psychologie gegenüber im Vorteil, weil sie mit einem konstanten, zeit- und kulturunabhängigen Faktor arbeitet, nämlich einem Zeitqualitätsbestimmungsraster, das übrigens jedem zur Verfügung steht, der sich seiner bedienen möchte, moderne Computer machen es möglich.

Die Zeitqualität spielt eine ganz wichtige Rolle in der Astrologie, wobei die Astrologen davon ausgehen, dass Zeitqualität und menschliche Charakterologie in einem analogisierbaren Zusammenhang stehen.  Ihre Annahme besteht darin, dass sie unterstellen, dass Menschen mit bestimmten Charakterologien nur zu der für sie passenden Zeitqualität geboren werden.  Auf dieser Prämisse, die für wissenschaftsorientierte Psychologen unannehmbar ist, beruht die gesamte Astrologie.  Die darin enthaltene Vorstellung geht davon aus, das ein alles durchdringender Weltgeist dafür sorgt, dass zur jeweiligen Zeitqualität nur dazu passende Charaktere  geboren werden.

Glaubt ein Astrologe hingegen, dass die realen Gestirne Einfluss nehmen auf den Charakter und das Verhalten des Menschen, dann ist sein Ansatz dem magischen, abergläubischen Denken zuzurechnen, weil er toten Gestirnen gottgleiche Funktion zutraut.  Nun könnte man zu Recht kritisieren, dass auch die Vorstellung der qualitativ passenden Platzierung einer Geburt keiner wissenschaftlichen Untersuchung standhält, somit auch nicht besser ist als die als „magisch und abergläubisch“ etikettierte Ideologie der Einflussnahme durch tote Gestirne.  Das stimmt allerdings so nicht mehr, weil es mittlerweile ein nachprüfbares Analogisierungssystem für Zeitqualität gibt, das menschliche Charakterologie interpretiert nach einem Deutungsschlüssel, der energetische Merkmale und typische Verhaltensprinzipien signalisiert.  Man kann also einen Menschen damit abbilden nach diesen Kriterien, und sein biografisches Erleben und sein Sozialverhalten vergleichen mit den so erbrachten energetischen Merkmalen und Verhaltensprinzipien dieses neuartigen Deutungsschlüssels.  Ist die Trefferquote der so formulierten Etikettierungen hoch bei einem Menschen, so kann man davon ausgehen, dass die Zeitqualität seiner Geburtsminute mit der zu beobachtenden und nachvollziehbaren Charakteranlage dieses Menschen übereinstimmt.  Ist die Trefferquote dieses Analogisierungssystems bei sehr vielen Menschen hoch, so muss man statistisch davon ausgehen, dass ein unbekannter Faktor Geburten zur richtigen Zeit so terminiert, dass die passenden Menschen zum richtigen Zeitpunkt geboren werden.  Diese Erkenntnis, wenn man sie denn zulässt, verblüfft allerdings die wissenschaftsgläubige Psychologie, weil sie nicht davon ausgeht, dass Zeitqualität und Charakteranlage in irgendeinem Zusammenhang stehen könnten.

Da hilft nur eins, nämlich ein Massen-Screening mit dem neuen Deutungsschlüssel, um bei möglichst vielen Menschen nachzuprüfen, ob das denn wirklich sein kann, dass alle so ermittelten Abbilder menschlicher Individualseelen wirklich mit der Zeitqualität ihrer  Geburtsminute übereinstimmen.  Sollte sich diese Annahme wirklich bestätigen, dann allerdings müsste noch einmal neu nachgedacht werden über diese und jene weltbildlichen Bastionen, an denen man bislang unerschütterlich gehangen hatte.  Dann wäre nämlich der Beweis erbracht für einen wissenschaftlich nicht fassbaren, aber steuerungsaktiven, das gesamte menschliche Sein überwachenden Faktor, den gläubige Menschen ohnehin subsumieren unter der Metapher „Gott“.