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Die Abbildungsgenauigkeit im Tierkreispsychogramm als Produkt menschlicher Reifung

Bei der Arbeit mit dem Tierkreispsychogramm fällt auf, dass die Abbildungstreffsicherheit auf den ersten Blick nicht immer gleich hoch ist.  Es gibt eine ganze Reihe Psychogramme, die auch bei näherem Hinschauen nicht allzu viel gemeinsam zu haben scheinen mit dem Psychogrammeigner.  Wie ist das zu verstehen?  Betrachtet man die 360 unterschiedlichen Aussagen, so fällt auf, dass die meisten dieser Aussagen sich auf ein ausdifferenziertes Menschsein beziehen, und zwar keineswegs nur im Positiven, auch im Negativen werden Verhaltensweisen beschrieben, die ein durchaus berechnendes Kalkül des Psychogrammeigners erfordern, wenn sie denn zum Erfolg  im Sinnes des Handelnden führen sollen.  Auf jeden Fall erfordern sie eine ausreichende Selbstbewusstheit, über das Maß des unreflektierten Herumagierens jugendlicher Seelen hinaus, die ein Mensch benötigt, um sich so verhalten zu können, dass die Tierkreisetikettierungen auf ihn zutreffen, dass man ihn wieder erkennt. Das gilt sowohl im positiven, als auch im negativen Verhaltensspektrum.

Diese Klassifikationsunterscheidungen ziehen notwendigerweise eine ganze Reihe von „unscharfen“ Psychogrammen nach sich, wo man das Gefühl hat, den Datengeber nicht erkennen zu können, weil die Etikettierungen zu überhöhend formuliert sind.  Die Verursachung dieses Phänomens liegt in der Nichtübereinstimmung des Handelns des Datengebers mit den ihm zugedachten Etikettierungen, wobei die Aussage oft idealisierend überhöht erscheint, was mit dem realen Datengeberverhalten herzlich wenig gemein hat.  In einem solchen Falle kann man davon ausgehen, dass der Datengeber sich in seiner Seelenreifung auf einer noch jugendlichen Stufe befindet, was gleichbedeutend damit ist, dass er sich mit dem Anspruch seines Psychogramms noch nicht im Einklang befindet.  So gilt auch der Umkehrschluss, dass alle treffsicher formulierten Psychogramme mit hohem Wiedererkennungswert seelisch erwachsene Menschen abbilden, wobei diese Klassifikation keine moralische Wertung enthält, sondern nur eine altersbedingte Zuordnung in sich birgt.

Wenn man genügend Psychogramme gesichtet hat, kann man diese Feststellung bestätigen, dass nämlich die Abbildungsschärfe mit der Seelenreifung zunimmt, während ein jugendliches Seelenreifungsstadium sich noch nicht gut einfangen lässt mit diesem Abbildungssystem.  Kennt man den Datengeber, so findet man oft bestätigt, dass noch korrekturbedürftiges Verhalten mit dem widersprechenden überwertigen  Etikettierungen bedacht wird, was mit der gelebten Realität alles andere als übereinstimmt.  Hier kann man sagen, dass in der Überhöhung ein anzustrebendes Verhalten ausgedrückt wird als noch nicht erreichte Zielvorgabe.  So sollte der Mensch in fortgeschrittenem Seelenalter einmal aussehen, wenn er alle Reifungskriterium erfüllt, die im vorliegenden Psychogramm noch unerfüllt bleiben.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass dieses Abbildungssystem sich eignet für Menschen ab einer mittleren Entwicklungsstufe, denn ab dann werden die Abbildungen erst scharf.  Das bedeutet in statisch erfassbaren Zahlen, dass vielleicht ein Drittel der Menschheit mit einem scharfen, treffsicheren Konterfei abbildbar ist im System des Tierkreispsychogramms.

Die Astrologie präsentiert das Horoskop als Urbild der Seele, das sich entfaltet zwischen Sternzeichen und Planeten.  Die Tierkreispsychologie hat per Inspiration einen Seelentest  entwickelt,  der zwischen Persönlichkeitstest, Charaktertest und  Psychogramm angesiedelt ist, indem sie die Weisheit der Astrologie mit der Intelligenz der Psychologie vereint zu einer astrologischen  Psychoanalyse, die ohne Spiritualität nicht zustande gekommen wäre.