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Das Rätsel der Gottesfrage – Existenz ja oder nein?

Die hier von mir vorgestellt Tierkreismethode öffnet dem suchenden Menschen zwei Türen in zwei unterschiedliche Räume, die beide gleichermaßen wichtig für das menschliche Leben sind:  Raum Eins führt zur Selbst-Erkenntnis, allerdings nicht auf dem bequemen, unverbindlichen Weg, sondern durch  das Nadelöhr der ungeschönten Darstellung auch schwieriger Charaktermerkmale und kritikbedürftiger Verhaltensweisen.  Wenn der Mensch diese unerwartete Konfrontation  mutig annimmt, ohne auszuweichen, so öffnet sich wieder eine Tür, welche Einlass in Raum Zwei gewährt.  Wenn der Mensch die Bereitschaft mitbringt für die Begegnung mit der Transzendenz im eigenen Inneren, so wird ihm diese Erfahrung jetzt gewährt.  Was dabei eigentlich genau geschieht, kann man schlecht in Worte fassen, zumal jedes Erleben dieser Art individuell auf den Menschen zugeschnitten ist, der sich gerade geöffnet hat.  Spiritualität ist immer auch etwas ganz intimes, individuelles.

Der Sprung von der Selbstwahrnehmung zur Gotteswahrnehmung ist  eher kurz, wenn man die Erkenntnis zulässt, dass ein treffsicherer Spiegel des individuellen Menschen im Tierkreispsychogramm die Existenz eines waltenden Geistes im Hintergrund unabdingbar macht.  Ein Spiegelungsinstrument mit dieser Potenz trägt den Beweis für die Existenz eines alles durchdringenden, allen überlegenen Geistes in sich.

Es gibt zahllose Texte im Internet, die sich mit der Existenzfrage Gottes auseinandersetzen.  Dabei werden traditionell zwei Wege beschritten, nämlich der Philosophie-logische und der Wissenschafts-logische.  Hier wird erstmalig ein dritter Weg eröffnet, nämlich der Psycho-logische, der bei genauerem Hinsehen den Beweis liefert für die Existenz eines  handlungsaktiven, alles überschauenden Übergeistes, der identisch ist mit dem, was die Religionen „Gott“ nennen, wobei keineswegs gemeint ist, dass er die qualitativen und charakterlichen Merkmale besitzt, welche die unterschiedlichen Religionen ihm unterstellen.

Der hier dargebotene „Gottesbeweis“ ist ein indirekter, der darin besteht, dass eine außerordentlich verblüffende Leistung – nämlich ein intimes Spiegelinstrument für jedermann zu erschaffen – als Beweis für göttliches Wirken herangezogen wird.  Wenn wirklich jedermann mit einem treffsicheren Spiegelinstrument sichtbar gemacht werden kann, dann ist dieses Instrument wohl kaum dem menschlichen Geist entsprungen, sondern muss vielmehr von höherer Warte inspiriert worden sein.