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Wolfgang Amadeus Mozart, vom Horoskop zum Psychogramm nach Tierkreis Methode,

 

Vom Horoskop zum Tierkreis Psychogramm

Hier wird plastisch demonstriert, wie aus dem ursprünglichen Datensatz eines Horoskops ein verblüffendes Kaleidoskop von 28 treffsicheren Orakeln zu haben ist, wenn man die Deutungsmethode wechselt und auf die  Struktureinheiten der Astrologie verzichtet.  Der Datensatz des Horoskops bleibt trotzdem unverzichtbare Grundlage dieses Intimen Seelenspiegels,  der sich aus Sternzeichen und Planetenständen im Horoskop entwickelt zum Tierkreispsychogramm. Die folgenden Orakel ergeben sich aus den Planeten in den Sternzeichen, entnommen aus dem Geburtshoroskop von

Wolfgang Amadeus Mozart, geb. am 27.1.1756 um 20:00 in Salzburg

  • Der Mensch stellt Selbstbestimmung über Pflicht

Der Mensch möchte sich nicht von der Pflicht bevormunden lassen, auch dann nicht, wenn die Pflicht im Einverständnis mit dem damaligen Musikverständnis bestand

 

  • Der Mensch dominiert seine Mitmenschen

Der Mensch bestimmt über seine Mitmenschen, belehrt oder gängelt sie, Mozart dominierte nicht nur musikalisch, er war auch im sozialen Leben bestimmend und konnte dominant sein

  • Es gibt keine allgemeingültige Wahrheit

Es gibt keine Wahrheit, die für jeden gleichermaßen  gilt, und schon gar nicht in der Musik

 

  • Der Verstand kämpft gegen die Macht der Gefühle

Der Intellekt versucht, seinen Platz zu behaupten gegenüber dem Übergewicht der Gefühle, wobei Mozart zeitlebens Gefühlsmensch war und von der Inspiration lebte

  • Der Mensch erzwingt soziales Verhalten zur Festigung seiner Macht

Der Mensch zwingt Andere zur Anpassung an ihn selbst, um Macht auszuüben.  Mozart setzt seine eigenen musikalischen Normen, an die sich Andere anzupassen haben, er schrieb Musikgeschichte, darin bestand seine Macht und seine Erkenntnis

  • Der Mensch identifiziert sich mit seiner Lieblingsbeschäftigung

Der Mensch möchte am liebsten nur in seiner Lieblingsbeschäftigung tätig werden

  • Der Mensch verwaltet die Wahrheit

Der Mensch maßt sich an, glaubt von sich, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein.  Wer so überragende Musik schreibt, hat die Wahrheit auf seiner Seite, ganz unabhängig von seiner eigenen Einstellung hierzu.

  • Der Verstand verzichtet auf Zuwachs an Prestige bei seinen Tätigkeiten

Der Intellekt gibt seine narzisstisch orientierten Ziele auf.   Ob ein Mensch mit einer derartig überragenden Begabung wirklich seinen Narzissmus komplett unterdrücken kann, steht zu bezweifeln

  • Der Verstand begegnet Gott als Krönung seiner Dienste am Menschen

Dem Intellekt wird eine Transzendenzerfahrung in seinem Engagement für Andere geschenkt

  • Der Mensch liebt die Wahrheit und versinkt in Gott

Der Mensch erkennt den Wert von tiefer Aufrichtigkeit und begegnet dabei der Transzendenz

  • Demütige Liebe ist die stärkste aller Waffen

Selbstlose Liebe schlägt alle Waffen, aber Demut war nicht Mozarts Stärke

  • Der Mensch arbeitet unermüdlich zum Wohle aller Menschen

Der Mensch dient unermüdlich außerhalb egoistischer Motive, hier: wenn er nur komponieren konnte

  • Der Mensch vereinsamt in der Lust

Der Mensch verliert Nähe trotz aller Befriedigung

  • All-Liebe formt eine Brücke zu Gott

Altruismus schlägt eine Brücke zur Transzendenzerfahrung

  • Der Mensch erfährt sein Menschsein in der Begegnung mit Anderen

Der Mensch wird erst zum Menschen durch mitmenschliche Begegnung, ein Musiker wie Mozart lebt im Brennpunkt menschlicher Begegnungen

  • Der Mensch erlebt sich durch Tätigkeit

Der Mensch identifiziert sich durch seine Arbeit

 

  • Der Mensch unterdrückt den Menschen im sozialen Verhalten

Der Mensch zwingt dem Menschen seine sozialen Vorstellungen auf – hier: seine musikalischen Konzepte, die allen anderen überlegen waren, aber auch im richtigen Leben war Mozart dominant und bestimmend.

  • Der Mensch qualifiziert sich durch sein Können

Der Mensch ist sich der Qualität seiner Arbeit bewusst, Kommentar überflüssig

 

 

  • Der Mensch erfährt soziale Beziehung durch gemeinsame Arbeit

Der Mensch erkennt durch seine Arbeit die Wichtigkeit der Solidarität anderer Menschen

  • Der Mensch errichtet eine Diktatur des sozialen Verhaltens

Der Mensch hat einen überzogenen Machtanspruch in seinem Lebensumfeld – hier bedeutet es nicht nur private Willkür und Tyrannei, sondern die Notwendigkeit der Führungsübernahme, weil die eigene Begabung so überragend war

  • Aus demütiger Liebe resultiert die Begegnung mit Gott

Selbstlose Liebe öffnet das Tor zur Transzendenz, wobei Mozart sich mit der Demut eher schwer tat

  • Der Mensch begegnet in der Arbeit Gott

Die Arbeit öffnet dem Menschen das Tor zur Transzendenz, hier Kommentar überflüssig

  • Der Mensch erkrankt am Mangel an Harmonie

Der Mensch erkrankt an der fehlenden Übereinstimmung mit Anderen, Mozaart hatte viele Konflikte mit Anderen, insbesondere mit seinem Vater und mit seinen Geldgebern

  • Liebe vereinigt Gott und Mensch

Der Mensch bricht in der Liebe durch zur Transzendenz,  die Spiritualität hat ihn erreicht

  • Der Mensch vergisst seine Anfängerschaft

Offenbar gab es hier korrekturbedürftiges Verhalten, was sich mal ausnahmsweise nicht aufs Talent bezieht, wo

 

Mozart offenbar noch zu lernen hatte.

 

  • Der Mensch verlässt den Rahmen der Pflicht

Der Mensch bricht mit der Notwendigkeit zur Pflicht, oder löst sich aus dem Rahmen seiner bisherigen Verpflichtungen

Vermutlich geht es auch hier zunächst ums häusliche Verhalten, der Haussegen hing offenbar schon mal schief, die chronische Finanznot tat das ihrige dazu. Darüber hinaus sicher auch um Mozarts Bedeutung für die Musikgeschichte, die er führend bestimmte, er ließ sich nicht einfangen oder begrenzen durch tradierte Stilvorgaben, sondern kreierte seinen eigenen Stil, der für nachfolgende Generationen tonangebend wurde.

  • Der Mensch verwaltet die Wahrheit

Der Mensch maßt sich an,  im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein.  Es ist sicher nicht einfach, dank einer so überragenden Begabung wirklich die Wahrheit mehr gepachtet zu haben als Andere.

  • Der Verstand verzichtet auf Zuwachs an Prestige bei seinen Tätigkeiten

Der Intellekt gibt seine narzisstisch orientierten Ziele auf

Abschließender Kommentar

 

Mozart war sich seiner fachlichen Qualität bewusst, er überschritt alle bisherigen Normen und Rahmen und schrieb eigenhändig die bedeutendste Musikgeschichte für seine Zeit und für die Nachwelt.  Er ließ sich nicht eingrenzen durch bestehende musikalische Normen und Gesetze, sondern durchbrach eigenwillig alles und ersetzte es durch seine Norm.  Das Ergebnis war die Eröffnung der Klassik-Epoche, deren führender Vertreter er war.  Dass dieses hohe Begabungspotenzial jede Menge menschliche Konflikte mit sich brachte, lässt sich unschwer erahnen.

Mozart lebte  von der Spannung, unter welcher sein ganzes Leben verlief, die unfassbare, musikgeschichtliche Führung beanspruchende Begabung einerseits, und die dadurch vorprogrammierten menschlichen Konflikte andererseits, angefangen beim eigenen Vater.  Die Nähe zu Gott, die Spiritualität,  durch die religiöse Erfahrung einer so tiefen Musikbegabung klingen deutlich an.

Immer wieder wird  die naturhaft angelegte innermenschliche Spannungen eines solchen Lebens demonstriert.  Einerseits die Verpflichtung, musikalische in Führung gehen zu müssen, andererseits die  daraus resultierenden mitmenschlichen Konflikte, die sich ergeben aus den Beziehungen mit weniger talentierten Menschen, als erstes mit dem eigenen Vater, das erzeugt nicht nur Euphorie und Glück, sondern auch Unglücklichsein und Leiden.

Mozarts Leben zeugte von reichlich Konfliktpotenzial, denn Mozart war nicht nur überragender Musiker, sondern auch ein Mensch mit Schwächen, wie jeder andere auch. Zuhause lief es zuweilen chaotisch, weil chronische Geldnot, aber auch schwierig, weil Mozart seine große Liebe, eine Sopranistin,  nicht hatte heiraten können.  Er nahm statt dessen ihre Schwester zur Frau.

Mozart musste viel Enttäuschungen zu Lebzeiten einstecken statt Anerkennung, obwohl er die so nötig hätte brauchen können, zumindest finanziell.  Die unwürdige Beerdigung in einem anonymen Massengrab spricht Bände für die Probleme in Mozarts Leben.

Ein Leben mit einem Talent wie Mozarts ist sicher nicht einfach, weil er der Notwendigkeit nicht ausweichen kann, mit einem so überdimensionalen Talent in Führung gehen zu müssen, um die Musikgeschichte auf die nächst höhere Ebene anzuheben, der Übergang von der Barockmusikphase zur Klassik wurde durch Mozart entscheidend beeinflusst und initiiert.

Nähere biographische Einzelheiten nachlesbar unter

http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart

Das Tierkreis Psychogramm ist eine Umgestaltung des ursprünglichen Horoskops, das die Astrologie kreiert hat als Ausdruck menschlicher Seelenbeschaffenheit.  Weil die Astrologie nur ein unscharfes Charakterbild zeichnet, das sich rekrutiert aus Sternzeichen, Planeten und Häusersystem,  hat die Tierkreis-Methode den Tierkreis aufgerüstet mit leicht verständlichen, psychologisierenden Etikettierungen, zu jedem Grad gehörend.  Damit lassen sich verblüffend treffsichere Seelenbilder zeichnen, die sich überprüfen lassen auf ihre Authentizität, ganz außerhalb von Inspiration, ganz realistisch auf sicherem Boden stehend.